Spätestens seit 1559 erteilten Priester Unterricht in Kirchberg. Doch ein Pfarrhaus (Vikarie) neben der Kirche mit Schulräumen wurde erst durch die Stiftung der Baronin von Herwegh 1773 möglich. 1828 erweiterte man die Schule durch Umbauten der zugehörigen Scheune. Diese Schule wurde bis 1931 genutzt. 

Dann zog sie in einen Neubau um, der heute von den Kirchbergern „Alte Schule“ genannt wird. Das Haus hatte Platz für die gestiegenen Schülerzahlen und enthielt neben den Schulräumen auch Lehrerwohnungen und sogar Wasch-, Dusch- und Toilettenräume.

Während des Krieges wurde das Schulgebäude schwer beschädigt. Trotzdem konnte schon im Herbst 1945 ein behelfsmäßiger Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Im Zuge einer umfassenden Schulreform und der kommunalen Neugliederung 1972 wurde die Schule in Kirchberg geschlossen.

Seit dieser Zeit werden die Schulräume von Kirchberger Vereinen genutzt.