Kirche St. Martinus

Aus Kirchberg bei Jülich
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Historisches Foto der Kirche von der Seite der Straße zum Schrickenhof.

Die Kirche St. Martinus stammt wohl aus frühmittelalterlicher Zeit und ist namensgebend für den Ort. Vermutlich gehörte die Kirche zu einem der umliegenden Höfe. Sie wird im Jahr 922 erstmals urkundlich erwähnt.

Foto der Baustelle von 1912 bis 1914.

Im 12. Jahrhundert wurde an Stelle des Ursprungsbaus eine einschiffige romanische Kirche errichtet. Um 1520 baute man die Kirche im spätgotischen Stil um. Dabei entstanden das nördliche Seitenschiff, der dreiseitig geschlossene Chor im Osten und der dreigeschossige Glockenturm im Westen. Um 1900 wurde die Kirche zu klein für die stetig wachsende Bevölkerung. In den Jahren 1912 bis 1914 erfolgte daher eine dreischiffige neugotische Erweiterung nach Süden hin quer zur Längsachse der alten Kirche. Während des Zweiten Weltkrieges erlitt das Kirchengebäude 1944 starke Schäden, die bis 1950 behoben wurden. In den Jahren 1971 bis 1974 wurde die Kirche grundlegend restauriert.

St. Martinus und nicht mehr vorhandene Schulgebäude vor der Erweiterung aus Sicht des heutigen Birkenweges.

Am 1. Januar 2013 wurde die Pfarre mit 13 weiteren ehemals selbstständigen Pfarreien zur Pfarre Heilig Geist Jülich fusioniert.